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Samstag, 5. September 2026 in
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Zirkulärer 3D-Druck

Diese Seite wurde maschinell aus dem Niederländischen übersetzt.

🎬 Multilingual subtitles
✍️ Von: Team BC1.NL

Wirklich zirkulärer 3D-Druck

In einem Atelier am IJ in Amsterdam hat das Start-up vanPlestik seinen Sitz.

Die jungen Unternehmer Nout Kooij und Sam van Til fertigen hier mit einem selbst gebauten 3D-Drucker Objekte und Gebrauchsgegenstände aus Plastikmüll. Sie arbeiten mit recyceltem Kunststoff, weil sie ganz auf wirklich zirkulären 3D-Druck setzen wollen.

Nur recyceltes Plastik

zirkulär recyceltes PlastikWeil sie ihren Drucker selbst entwickelt haben, kann er etwas, was die meisten 3D-Drucker nicht können. Die Düse eines 3D-Druckers ist ziemlich klein, weshalb die meisten Geräte nur neue, ungebrauchte Kunststoffe verarbeiten können. Für Nout und Sam kam das nicht infrage, denn sie wollten ja gerade gebrauchtes Plastik einsetzen. Darin stecken allerdings mitunter auch andere Materialien, die den Druckkopf verstopfen können. Also suchten sie nach einer Alternative, bei der Verunreinigungen im Ausgangsmaterial kein Problem mehr sind.

Der Drucker verarbeitet unter anderem Polystyrol, ABS und Polycarbonat

Es gibt sieben verschiedene Arten von Kunststoff, und der Drucker von vanPlestik kann mehrere davon verarbeiten. Da ist Polystyrol, aus dem Kaffeebecher und Plastikbesteck hergestellt werden. Da ist ABS, das in vielen Geräten steckt, etwa in Teilen einer Waschmaschine oder in Kühlschrankschubladen. Und da ist Polycarbonat, aus dem viele durchsichtige Produkte wie CD-Hüllen bestehen. Diese Kunststoffe können Sam und Nout beim Plastikrecycling einsetzen, und sie arbeiten mit Hochdruck daran, künftig noch weitere Sorten zu verarbeiten.

Sie suchen eine sinnvolle Verwendung für Ihren Plastikmüll?

Stuhl aus PlastikmüllvanPlestik will vor Ort dabei helfen, den Plastikmüllberg zu verkleinern. Für die Amsterdamer Brauerei de Prael entstehen so aus gebrauchten Bierfässern neue Terrassenmöbel. Nout und Sam sehen allerdings noch viel mehr Möglichkeiten und lassen sich gern herausfordern, aus gewerblichem Plastikmüll neue, nützliche Gebrauchsgegenstände zu machen. Sie haben also Plastikmüll und suchen eine sinnvolle Verwendung dafür? Melden Sie sich bei vanPlestik. Das Unternehmen sucht weitere Betriebe für eine Zusammenarbeit.

Woche der Kreislaufwirtschaft

Plastikmüll bekommt ein neues Leben als SitzflächeVom 15. bis 19. Januar 2018 findet die dritte Woche der Kreislaufwirtschaft statt, veranstaltet von Nederland Circulair. Als einer der Vorreiter öffnet vanPlestik deshalb am 16. Januar seine Türen. Sam und Nout wollen an diesem Tag zeigen, dass Recycling überhaupt kein kompliziertes Verfahren ist. Interessierte können außerdem an einem kostenlosen Workshop teilnehmen. Wer dabei sein will, meldet sich über die Website von Nederland Circulair an!

Siehe auch: Kunststoff als Rohstoff

Häufig gestellte Fragen

Dies ist eine kurze Zusammenfassung des Films. Die ganze Geschichte sehen Sie im Video oben.

Wie funktioniert zirkulärer 3D-Druck mit recyceltem Plastik?
Kunststoff aus der Recyclingindustrie kommt als Granulat an. Material aus den Betrieben selbst, etwa Fehldrucke oder Halbzeuge, wird zunächst im Schredder zu Schnipseln zerkleinert. Im 3D-Drucker schmelzen Schnipsel oder Granulat zu einem Strang, und dieser Strang bildet am Ende die Form des Produkts.
Was kann man alles mit diesem 3D-Drucker machen?
Gedruckt werden viele verschiedene Objekte in ganz unterschiedlichen Größen, von einer 12 Meter langen Statue bis zum kleinen Blumentopf. Auch Möbel entstehen auf diese Weise, und dafür begeistern sich die Leute.
Welche Arten von Kunststoff kann der Drucker verarbeiten?
Derzeit lassen sich rund vier Kunststoffarten verwenden. Bald soll PET aus der PET-Flasche dazukommen, ein Kunststoff, der etwas mehr Fachwissen verlangt. An einem zweiten Drucker wird gearbeitet, der mehr Plastiksorten als Ausgangsmaterial verwerten kann.
Was macht dieses Unternehmen im Kunststoffrecycling einzigartig?
Der Schwerpunkt liegt wirklich auf dem Recycling und darauf, Unternehmen den Drucker genau dafür anzubieten. Damit schließt sich ein Kreis. Sammelt ein Betrieb etwa seine Kaffeebecher getrennt und liefert sie an, entsteht daraus etwas, das er selbst brauchen kann. Die Idee kam auf, nachdem sich gezeigt hatte, dass beim Kunststoffrecycling immer noch viel Plastik in der Müllverbrennung landet.
Wo kann ich den ganzen Film sehen?
Diese Fragen und Antworten sind eine kurze Zusammenfassung. Den vollständigen Film „Zirkulärer 3D-Druck“ mit allen Erkenntnissen, Beispielen und Hintergründen sehen Sie unter https://www.bc1.eu/de/zirkulaerer-3d-druck/