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Donnerstag, 10. September 2026 in
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Sustensos Durchbruch von Biogas zu Superfood

Diese Seite wurde maschinell aus dem Niederländischen übersetzt.

🎬 Multilingual subtitles
✍️ Von: Team BC1.NL

CO2 als Rohstoff, um Mikroalgen zu züchten

Der Gartenbau in den Niederlanden bekommt eine beeindruckende Ergänzung im Sinne der Kreislaufwirtschaft, und zwar dank der wegweisenden Arbeit von Sustenso aus Alkmaar. Dieses zukunftsorientierte Unternehmen wandelt grüne Reststoffe in Biogas um und verringert damit die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen erheblich. Sustenso nimmt trockene und nasse Ströme grünen Abfalls für die Biogasproduktion anWirklich besonders macht Sustenso die innovative Lösung für das CO2, das bei der Produktion von Biogas frei wird: Es dient als Nahrung für Mikroorganismen, genauer gesagt für Mikroalgen.

Vor acht Jahren hatte Hans van der Weide, der Gründer von Sustenso, die Vision, Biogas aus grünen Reststoffen zu produzieren. Hans van der Weide, Gründer von SustensoZusammen mit Prof. Dr. Joost Teixeira de Mattos und Willem Bas entwickelten sie ein System, in dem überschüssiges CO2 für die Zucht von Algen eingesetzt wird. Dieser Durchbruch verbindet die Energiewende unmittelbar mit einem bahnbrechenden Wandel unserer Nahrungsmittelproduktion.

Genug Biogas für ein ganzes Wohnviertel

Alles begann mit einer Begegnung zwischen Hans und Prof. Dr. Joost Teixeira de Mattos. Prof. Dr. Joost Teixeira de MattosGemeinsam setzten sie die Idee um, das überschüssige CO2 aus der Biogasproduktion für die Algenzucht zu nutzen. Willem Bas stieß zum Team, und zusammen arbeiteten sie hart daran, eine gut funktionierende Biogasanlage aufzubauen. Heute wird das produzierte Biogas direkt ins Gasnetz eingespeist, genug, um ein ganzes Wohnviertel mit Gas zu versorgen.

Von der Demonstrationsanlage zur Fabrik

Versuchsanlage für die Algenzucht von SustensoDie Algenzucht von Sustenso ist keineswegs eine Nebensache. Mit einer einzigartigen Demonstrationsanlage hat das Unternehmen bewiesen, dass die direkte Kopplung von CO2-Abscheidung und Algenzucht nicht nur möglich, sondern auch sehr wirksam ist. Der nächste Schritt ist eine großtechnische Fabrik, die in einem eigens entworfenen Gewächshaus das Sonnenlicht optimal nutzt. Dieser vorausschauende Ansatz verspricht eine erhebliche Wirkung auf die nachhaltige Nahrungsmittelproduktion.

Was Algen bringen und was mit überschüssigem CO2 geschieht

Algen, Superfood der ZukunftAlgen sind reich an wichtigen Nährstoffen wie Proteinen, Fettsäuren, Antioxidantien und Vitaminen und werden am Ende zu Nahrungsergänzungsmitteln verarbeitet. Sogar für eventuell überschüssiges CO2 hat Sustenso eine Lösung. Es wird verflüssigt und lässt sich als Dünger im Gewächshausgartenbau einsetzen, wodurch sich der Kreislauf vollständig schließt.

Die Biogasanlage wurde an Engie verkauft

Sustenso treibt nachhaltige Innovationen beharrlich voran. Das erste Projekt, die Biogasanlage, wurde inzwischen an Engie verkauft, ein führendes Energieunternehmen. Diese Erfolgsgeschichte markiert erst den Anfang des Weges, den Sustenso in Richtung einer nachhaltigen Zukunft geht. In den Biofermentern wird der grüne Abfall in Biogas umgewandelt

Mit seiner Pionierarbeit zeigt Sustenso, wie kreative Lösungen und Zusammenarbeit zu großen Schritten nach vorn führen, sowohl in der Energiewende als auch in der Nahrungsmittelproduktion.

Siehe auch:
Die Zukunft des Blumenzwiebelanbaus
Nachhaltiger Transport mit Wasserstoff

Häufig gestellte Fragen

Dies ist eine kurze Zusammenfassung des Films. Die ganze Geschichte sehen Sie im Video oben.

Wie macht man Grüngas aus Abfall?
Sustenso verfüttert grüne Stoffströme wie Kakaoschalen, Zwiebelschalen und Pommes-Reste an Bakterien, die daraus Biogas machen. Dieses Biogas besteht zu 60 % aus CO₂ und zu 40 % aus Methan und wird auf 10 % CO₂ und 90 % Methan aufbereitet, sodass es ins Gasnetz eingespeist werden kann.
Was geschieht mit dem CO₂, das bei Biogas frei wird?
Das CO₂, das beim Aufbereiten von Biogas frei wird, dient wieder als Rohstoff. Sustenso verflüssigt das CO₂ für den Gewächshausgartenbau oder die pharmazeutische Industrie und nutzt es in einer eigenen Produktionslinie, um mit Algen Proteine herzustellen.
Was kann man mit Algen machen?
Mikroalgen sind einzellige Pflänzchen, mit denen man im Prinzip alles machen kann, was man mit Pflanzen machen kann. Vitamine, Fettsäuren und Proteine lassen sich daraus gewinnen. Sie sind energiereich, lassen sich dicht züchten und verbrauchen dabei weniger Wasser als Pflanzen, und man kann sie überall aufstellen, ohne fruchtbaren Boden zu verbrauchen.
Wie groß kann eine Algenzucht werden?
Sustenso hat eine EU-Förderung bekommen, um einen Algenreaktor zu bauen, der 50 Mal so groß ist wie der jetzige, also eine Algenfabrik von 1500 Quadratmetern. Sie wird an das CO₂ der Biogasanlage gekoppelt sein und in einem Gewächshaus stehen, sodass das Sonnenlicht einen großen Teil der LED-Beleuchtung ersetzt.
Wo kann ich den ganzen Film sehen?
Diese Fragen und Antworten sind eine kurze Zusammenfassung. Den vollständigen Film „Sustensos Durchbruch von Biogas zu Superfood“ mit allen Erkenntnissen, Beispielen und Hintergründen sehen Sie unter https://www.bc1.eu/de/algen-zuechten-mit-co2-aus-biogas/