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✍️ Von: Team BC1.NL
Die SDGs als nachhaltige Ziele für eine gerechte Gesellschaft
Von den Sustainable Development Goals, kurz SDGs, ist immer häufiger die Rede. Doch was genau ist damit gemeint? Sandra Pellegrom, die nationale SDG-Koordinatorin der Niederlande, erklärt in diesem Küchentischgespräch, worum es bei diesen nachhaltigen Entwicklungszielen geht. „Kurz gesagt sind es Ziele, die uns helfen, gemeinsam eine nachhaltige, inklusive und gerechte Gesellschaft zu schaffen.“
Was sind die Sustainable Development Goals?
Siebzehn Ziele, die alle Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen verabschiedet haben. Siebzehn klingt nach viel, doch beim Lesen zeigt sich eine gut verständliche Agenda für eine bessere Welt. Kurz zusammengefasst, sagt Sandra Pellegrom, sind es Ziele, die uns helfen, gemeinsam eine nachhaltige, inklusive und gerechte Gesellschaft zu schaffen.
Warum gerade jetzt?
Der Titel gibt die Antwort: Agenda 2030, weil wir bis dahin am Ziel sein wollen. Der UN-Text selbst trägt den Titel „Transforming our World“, also unsere Welt verwandeln. Und genau darin stecken wir gerade, sagt Pellegrom: in all dem, was wir gemeinsam besser machen wollen, damit die Gesellschaft zukunftsfest wird.
Warum ein Kompass?
Weil ein Kompass zeigt, wohin man will, und die Richtung weist. Mit diesen siebzehn Zielen verständigt man sich darauf, wohin man gemeinsam geht und was man erreichen möchte. Zugleich ergeben sie ein Gesamtbild, denn sie umfassen Themen wie gute Bildung und menschenwürdige Arbeit für alle.
Welche Rolle Unternehmer bei den SDGs spielen
Armutsbekämpfung (SDG1) und weniger Ungleichheit (SDG10) sind große Themen, bei denen ein Unternehmer nicht sofort denkt: Da mache ich mich an die Arbeit. Sandra Pellegrom weist jedoch darauf hin, dass kleine Unternehmen oft längst an einem oder mehreren der nachhaltigen Ziele arbeiten, ohne es zu merken. Hinzu kommt, dass die Gesellschaft es zunehmend einfordert. Verbraucher erwarten, dass Unternehmen hier vorangehen, und auch junge Beschäftigte suchen sich genau aus, für wen sie arbeiten wollen.
Gerade jetzt an einer zukunftsfesten Welt bauen
Die Vereinten Nationen haben ihre Agenda der Sustainable Development Goals „Transforming our World“ genannt. Erreicht sein sollen die Ziele 2030. Gerade in der Coronazeit hören wir immer öfter, dass Menschen bestimmte Dinge verändern wollen, damit unsere Gesellschaft auch später Bestand hat. Jetzt werden Systeme sichtbar, die wir künftig gemeinsam besser gestalten wollen, um sorgsamer mit unseren Mitmenschen und unserem Planeten umzugehen.
Siehe auch:
Am Küchentisch im Gespräch mit Willem Lageweg, Transitie Coalitie Voedsel
Am Küchentisch im Gespräch mit Ronald Rovers, aus Corona lernen


