🎬 Multilingual subtitles
✍️ Von: Team BC1.NL
Wir müssen nachhaltiger werden. Das klingt an sich simpel, aber ist es wirklich so leicht, Schritte in Richtung einer Kreislaufwirtschaft zu gehen, und was heißt echte Nachhaltigkeit überhaupt?
Business Channel One hat verschiedene Vorreiter besucht, die aus unterschiedlichen Fachgebieten und Blickwinkeln heraus an Nachhaltigkeit arbeiten. Wie beurteilen sie den heutigen Stand, und welche Möglichkeiten sehen sie, um schneller voranzukommen?
Fünf Vorreiter über die Kreislaufwirtschaft
Wir besuchten den Unternehmer Volkert Engelsman von Eosta aus Waddinxveen.
Eosta vertreibt frisches Bio-Obst und Bio-Gemüse. Über Nature & More erzählt das Unternehmen die Geschichte hinter seinen Produkten. Das allein reicht nicht. Deshalb setzt es sich mit der Kampagne „Bio ist nicht zu teuer, konventionell ist zu billig“ für einen fairen Lohn für den Bauern ein, bei dem auch die Umweltwirkung berücksichtigt wird.
Die geschäftsführende Staatssekretärin für Infrastruktur und Wasserwirtschaft, Stientje van Veldhoven, setzt sich seit Jahren für Nachhaltigkeit ein und hat gemeinsam mit dem Unternehmerverband VNO-NCW „Het Versnellingshuis“ gegründet, an das sich Unternehmer mit Fragen zur Nachhaltigkeit wenden können. Damit die Sache wirklich Fahrt aufnimmt, ist es aus ihrer Sicht Zeit für ein Gesetz zur Kreislaufwirtschaft.
Auch bei Michel Scholte waren wir zu Gast. Er ist vor Kurzem zum „Minister der Neuen Wirtschaft“ gewählt worden und arbeitet unter anderem an True Prices.
Michel sieht es als eine seiner Aufgaben, für faire Produktpreise zu sorgen, in die nicht nur das Finanzielle einfließt, sondern auch das Soziale, das Menschliche und das Natürliche.
Kim Poldner ist Professorin für Circular Business an der Haagse Hogeschool. Sie setzt sich unter anderem dafür ein, Studierende darauf vorzubereiten, als echte Changemaker zur Kreislaufwirtschaft beizutragen.
Werner Schouten,
Vorsitzender der Jonge Klimaatbeweging, kämpft dafür, der Stimme der Jugend beim Thema Nachhaltigkeit Gehör zu verschaffen. Er versucht, Politik und Wirtschaft anzutreiben, und tritt gegen den Status quo an, damit es bei der Nachhaltigkeit stetig vorangeht.
Gemeinsam nachhaltiger zu werden geht schneller als allein
Einig sind sich alle darin, dass wir keine Zeit zu verlieren haben. Erfreulich ist, dass sie zugleich viele Chancen und Möglichkeiten sehen, den Wandel zu beschleunigen, gerade durch bessere Zusammenarbeit.
Bestehende Abläufe zu optimieren reicht nicht
Immer wieder wird deutlich, dass wir uns stärker anstrengen müssen, um von der „alten Normalität“ loszukommen. Wer lediglich die bestehenden Abläufe optimiert, erreicht keine echte Nachhaltigkeit. Dafür braucht es mehr Zusammenarbeit, nicht nur innerhalb einer Wertschöpfungskette, sondern auch zwischen Bildung und Wirtschaft, zwischen Politik und Wirtschaft, zwischen Jung und Alt.
Echte Nachhaltigkeit schaut über das eigene Arbeitsumfeld hinaus
Alle setzen sich in ihrem eigenen Arbeitsbereich für Nachhaltigkeit ein, doch auch das genügt nicht. Echte Nachhaltigkeit gelingt nur, wenn man über das eigene Arbeitsumfeld, den eigenen Betrieb und die eigene Wertschöpfungskette hinausschaut. Genannt werden mehrere konstruktive Wege, die anderen Unternehmern ersparen, das Rad neu zu erfinden.
Versnellingshuis hilft Unternehmern auf den Weg
Unternehmer, die Unterstützung auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit suchen, können sich zum Beispiel an das von Stientje van Veldhoven und VNO-NCW gegründete „Versnellingshuis“ wenden. Wer Beispiele anderer Vorreiter sehen möchte, findet sie bei Business Channel One. Über die Links gelangen Sie zu weiteren Informationen über die Unternehmen, die Sie interessieren.
Mit Dank an De Rotterdam und das AnaFora Parkrestaurant.
Siehe auch:
Die Wasserstoff-Doku
Kunststoff als Rohstoff


