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✍️ Von: Team BC1.NL
Weniger Mitteleinsatz durch teilflächenspezifisches Ausbringen
Der dritte Teil dieser Serie handelt von der Spritztechnik, die es möglich macht, Mittel teilflächenspezifisch und pflanzenspezifisch auszubringen. Außerdem wird deutlich, warum es für Landwirte wichtig ist, ihre Arbeitsweise anzupassen.
Entwicklung einer neuen Spritztechnik
In diesem Projekt wurde nach einem Weg gesucht, die richtigen Mittel an der richtigen Stelle auszubringen. Bis das zuverlässig funktionierte, waren viele Versuche nötig. Inzwischen gibt es ein System, das die Informationen mit Hilfe eines schnellen Rechners so zügig verarbeitet, dass sich die Spritzdüsen (Ventile) 100-mal pro Sekunde öffnen und schließen können.
Datengesteuerter Anbau beginnt bei verschiedenen Datenquellen
Die Informationen aus den verschiedenen Datenquellen sind für diese Technik von großer Bedeutung. Dazu zählen Daten aus Bodenuntersuchungen, Satellitenbilder, Fotos und so weiter. Für Landwirte ist besonders interessant, dass sich diese Informationen sowohl in Echtzeit als auch im Nachhinein auswerten lassen.
„Denn der Landwirt der Zukunft wird immer mehr aus den verschiedenen Datenquellen schöpfen, um seine Kultur besser zu verstehen und sie besser versorgen zu können“, so Peter Millenaar von BB Leap.
Ziel ist es, eine vitale Kultur zu ziehen
„Der Ansatz für das Projekt Digital Farming NHN ist, eine vitalere Kultur ziehen zu können“, erzählt
Pim Sturm vom Lohnunternehmen Sturm-Jacobs. Das bedeutet, dass nicht nur weniger chemische Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden sollen, sondern auch weniger biologische Pflanzenschutzmittel und Blattdünger.
Mit dieser Spritztechnik können Landwirte ihre Kulturen gezielter behandeln, mit dem Ziel, deren Gesundheit und Vitalität zu verbessern. Das teilflächenspezifische Ausbringen von Mitteln bietet Landwirten die Möglichkeit, effizienter und nachhaltiger zu arbeiten, wobei sie die Beschaffenheit einzelner Teilflächen und den Bedarf der einzelnen Pflanze berücksichtigen.
Serie mit Praxisgeschichten und Erkenntnissen
In dieser Serie gehen wir näher auf die Vorteile der digitalen Landwirtschaft ein und darauf, wie der innovative Ansatz im Projekt Digital Farming NHN Landwirten helfen kann, ihre tägliche Arbeit zu verbessern. In Teil 1 erzählen der Blumenzwiebelanbauer Stef Ruiter von J.C.J. Ruiter Wever aus Andijk, Sander Dekker von Agrotheek und Pieter Vlaar von Vertify von ihren Erfahrungen.
In Teil 2 erklären Eddie Loonstra von RH3S und Kristel van Ammers, tätig beim Lectoraat Robotica an der Hogeschool Inholland, was beim Erstellen von Bodenkarten beziehungsweise Algorithmen alles dazugehört.
Mehr Informationen über Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft
In der Reportage Die Zukunft des Blumenzwiebelanbaus erzählen Teilnehmende von Fieldlab Bol, wie sie in diesem Projekt an nachhaltigen Anbaumethoden arbeiten.
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Siehe auch:
Digital Farming, Teil 4 erreichte Ergebnisse
Digital Farming, Teil 2 Datenverarbeitung
Digital Farming, Teil 1 die Herausforderung


