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Donnerstag, 10. September 2026 in
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Digital Farming teilflächenspezifisch anwenden

Diese Seite wurde maschinell aus dem Niederländischen übersetzt.

🎬 Multilingual subtitles
✍️ Von: Team BC1.NL

Weniger Mitteleinsatz durch teilflächenspezifisches Ausbringen

SpritzdüseDer dritte Teil dieser Serie handelt von der Spritztechnik, die es möglich macht, Mittel teilflächenspezifisch und pflanzenspezifisch auszubringen. Außerdem wird deutlich, warum es für Landwirte wichtig ist, ihre Arbeitsweise anzupassen.

Entwicklung einer neuen Spritztechnik

In diesem Projekt wurde nach einem Weg gesucht, die richtigen Mittel an der richtigen Stelle auszubringen. Bis das zuverlässig funktionierte, waren viele Versuche nötig. Inzwischen gibt es ein System, das die Informationen mit Hilfe eines schnellen Rechners so zügig verarbeitet, dass sich die Spritzdüsen (Ventile) 100-mal pro Sekunde öffnen und schließen können.

Datengesteuerter Anbau beginnt bei verschiedenen Datenquellen

DatenquellenDie Informationen aus den verschiedenen Datenquellen sind für diese Technik von großer Bedeutung. Dazu zählen Daten aus Bodenuntersuchungen, Satellitenbilder, Fotos und so weiter. Für Landwirte ist besonders interessant, dass sich diese Informationen sowohl in Echtzeit als auch im Nachhinein auswerten lassen. Peter Millenaar von BB Leap„Denn der Landwirt der Zukunft wird immer mehr aus den verschiedenen Datenquellen schöpfen, um seine Kultur besser zu verstehen und sie besser versorgen zu können“, so Peter Millenaar von BB Leap.

Ziel ist es, eine vitale Kultur zu ziehen

„Der Ansatz für das Projekt Digital Farming NHN ist, eine vitalere Kultur ziehen zu können“, erzählt Vitalere KulturPim Sturm vom Lohnunternehmen Sturm-Jacobs. Das bedeutet, dass nicht nur weniger chemische Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden sollen, sondern auch weniger biologische Pflanzenschutzmittel und Blattdünger.
Mit dieser Spritztechnik können Landwirte ihre Kulturen gezielter behandeln, mit dem Ziel, deren Gesundheit und Vitalität zu verbessern. Das teilflächenspezifische Ausbringen von Mitteln bietet Landwirten die Möglichkeit, effizienter und nachhaltiger zu arbeiten, wobei sie die Beschaffenheit einzelner Teilflächen und den Bedarf der einzelnen Pflanze berücksichtigen.

Serie mit Praxisgeschichten und Erkenntnissen

In dieser Serie gehen wir näher auf die Vorteile der digitalen Landwirtschaft ein und darauf, wie der innovative Ansatz im Projekt Digital Farming NHN Landwirten helfen kann, ihre tägliche Arbeit zu verbessern. In Teil 1 erzählen der Blumenzwiebelanbauer Stef Ruiter von J.C.J. Ruiter Wever aus Andijk, Sander Dekker von Agrotheek und Pieter Vlaar von Vertify von ihren Erfahrungen.
In Teil 2 erklären Eddie Loonstra von RH3S und Kristel van Ammers, tätig beim Lectoraat Robotica an der Hogeschool Inholland, was beim Erstellen von Bodenkarten beziehungsweise Algorithmen alles dazugehört.

Mehr Informationen über Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft

Präzisionsspritzen bei KartoffelnIn der Reportage Die Zukunft des Blumenzwiebelanbaus erzählen Teilnehmende von Fieldlab Bol, wie sie in diesem Projekt an nachhaltigen Anbaumethoden arbeiten.

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Siehe auch:
Digital Farming, Teil 4 erreichte Ergebnisse
Digital Farming, Teil 2 Datenverarbeitung
Digital Farming, Teil 1 die Herausforderung

Häufig gestellte Fragen

Dies ist eine kurze Zusammenfassung des Films. Die ganze Geschichte sehen Sie im Video oben.

Was ist datengesteuerter Anbau?
Datengesteuerter Anbau bedeutet, dass man Entscheidungen auf Grundlage von Daten trifft statt aus dem Gefühl heraus. Um zu wissen, wo sich sparen lässt, muss man nämlich erst wissen, was auf der eigenen Fläche geschieht, und dafür werden Daten aus verschiedenen Quellen zusammengetragen. Man unterscheidet zwei Arten. Die einen sind Echtzeitdaten. Die anderen wertet man im Büro aus, etwa Satellitenbilder und Bodenproben, bei denen der Boden gescannt und kartiert wird. Auch der Ertrag gehört zu diesen Daten. Dem Film zufolge wird der Landwirt der Zukunft immer mehr aus all diesen Quellen schöpfen, um seine Kultur besser zu verstehen und besser zu versorgen, und eine gesündere Kultur braucht weniger Pflanzenschutzmittel.
Wo beginnt die Digitalisierung in der Landwirtschaft?
Bei einer Frage aus der Praxis. Dieses Projekt begann bei einem Lohnunternehmen, das einen nachhaltigen Weg finden wollte, gesunde Kulturen zu ziehen; anschließend wurden Partner gesucht, um es gemeinsam aufzubauen. Die Technik selbst beginnt mit der Frage, wo sich sparen lässt, denn wer über ein Feld schaut, sieht ein paar große Pflanzen, während das meiste Unkraut gerade sehr klein ist. Betriebe, die damit zu arbeiten beginnen, sehen dem Film zufolge auf Anhieb, welcher Wert darin steckt.
Wie funktioniert teilflächenspezifisches Spritzen in der Landwirtschaft?
Beim teilflächenspezifischen Spritzen wird nur dort gespritzt, wo es nötig ist, und zwar mit genau der richtigen Menge. Das geschieht mit sehr detaillierten Applikationskarten und mit Kameratechnik, die jede Spritzdüse einzeln ansteuern kann, sodass ein kleines Unkraut sozusagen nur einen halben Liter bekommt und eine große Pflanze die vollen fünf Liter.
Was bringt teilflächenspezifisches Spritzen dem Landwirt?
Der wichtigste Vorteil ist eine vitalere und gesündere Kultur, und eine gesunde Kultur braucht auch weniger Pflanzenschutzmittel. Weil das meiste Unkraut auf einer Fläche sehr klein ist, lässt sich den Beteiligten zufolge enorm viel gewinnen, wenn nur dort gespritzt wird, wo es nötig ist, und zwar in der richtigen Dosierung.
Wie erkennt die Technik Unkraut zwischen den Kulturen?
Im Projekt wurden Kameras angebracht, um Daten von allen Kulturen in verschiedenen Stadien zu sammeln. Mit diesen Daten werden Algorithmen trainiert, um zum Beispiel eine Rübe, ein Unkraut und Kartoffeldurchwuchs zu unterscheiden; der gesamte Durchlauf bis zum fertigen Bild dauert rund 50 Millisekunden, sodass rechtzeitig gespritzt werden kann.
Wo kann ich den ganzen Film sehen?
Diese Fragen und Antworten sind eine kurze Zusammenfassung. Den vollständigen Film „Digital Farming teilflächenspezifisch anwenden“ mit allen Erkenntnissen, Beispielen und Hintergründen sehen Sie unter https://www.bc1.eu/de/digital-farming-ortsspezifisch-anwenden/