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Donnerstag, 10. September 2026 in
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Digital Farming und seine Herausforderungen

Diese Seite wurde maschinell aus dem Niederländischen übersetzt.

🎬 Multilingual subtitles
✍️ Von: Team BC1.NL

In der Provinz Noord-Holland untersucht das Projekt Digital Farming NHN, wie digitale Technik zu einer nachhaltigeren Landwirtschaft beitragen kann. Applikationskarte PräzisionstechnologieEs bringt verschiedene Beteiligte zusammen, um ein funktionierendes, zukunftsgerichtetes System zu entwickeln, mit dem Landwirte effizienter und umweltfreundlicher arbeiten können.
Die Idee ist einfach. Wer Daten und Technik klug einsetzt, kann bessere Entscheidungen treffen und nachhaltiger wirtschaften. Die Umsetzung ist jedoch ein gutes Stück komplexer.

Präzisionslandwirtschaft, weniger Mittel, mehr Wissen

Eine wichtige Säule von Digital Farming NHN ist die Präzisionstechnik. Wer genau weiß, was eine Pflanze oder ein Stück Boden braucht, kann Pflanzenschutzmittel und Mineraldünger erheblich sparsamer einsetzen. Das senkt nicht nur die Kosten, sondern kommt auch der Umwelt und der Artenvielfalt zugute.Digital Farming Präzisionstechnologie

Dazu gehört allerdings einiges. Aktuelle, verlässliche Daten über Bodenbeschaffenheit, Kulturen und mögliche Krankheiten zu sammeln, erweist sich in der Praxis als erhebliche Herausforderung. Nötig sind dafür spezialisierte Sensoren, Drohnen, Software und das passende Wissen.

Zusammenarbeit zwischen Landwirten, Forschung und Technik

Um dieses Wissen und diese Technik zusammenzubringen, sind an dem Projekt zahlreiche Partner beteiligt. Unter Leitung von Greenport NHN und LTO Noord forschen Agrarbetriebe, eine Hochschule, ein Forschungszentrum, Technologieunternehmen und Softwareentwickler gemeinsam. Ohne diese Zusammenarbeit ließen sich digitale Anbaumethoden kaum in die Praxis bringen.

Wo das Projekt an Grenzen stößt

Zusammenarbeiten Digital FarmingDie Praxis ist widerspenstiger als die Idee. Aufnahmen von einer fahrenden Maschine aus sind schwierig, weil Fahrgeschwindigkeit, Erschütterungen, Kameraposition und Licht dem entgegenstehen, während es gerade auf scharfe Bilder ankommt, um Krankheiten und Schädlinge zu erkennen. Die größte Hürde ist allerdings nicht das Sammeln der Daten, sondern ihre Aufbereitung. Daten einer Wetterstation, des Bodens und der Kameras müssen klug und schnell zusammenfinden, denn erst dann sind sie von Nutzen. Ein Forscher sagt im Film unumwunden, sie sammelten sehr viele Daten und wüssten noch nicht genau, was sich damit anfangen lasse. In fünf Jahren, so hofft er, werde man es wissen. Genau dafür braucht es die Daten aber schon jetzt.

Warum das Verknüpfen von Daten die Zauberformel ist

Ein weiteres Hindernis kommt hinzu, und das ist nicht technischer Natur. Hersteller und Produzenten schotten ihre Daten ab, um ihr geistiges Eigentum zu schützen. Deshalb sprechen die Systeme nicht miteinander, und die Synergie bleibt aus, obwohl gerade diese Verknüpfung den Unterschied macht. Im Film heißt es wörtlich, das Verknüpfen von Daten sei die Zauberformel für neue, nachhaltigere und effizientere Arbeitsweisen.

Serie mit Praxisgeschichten, Erfahrungen vom Feld

Wie das Projekt in der Praxis funktioniert, zeigt eine eigene Serie. Im ersten Teil berichten der Blumenzwiebelanbauer Stef Ruiter (J.C.J. Ruiter Wever, Andijk), Sander Dekker (Agrotheek) und Pieter Vlaar (Vertify) von ihren Erfahrungen. Einig sind sie sich darin, dass digitale Werkzeuge und Präzisionslandwirtschaft für eine zukunftsfeste Landwirtschaft unverzichtbar sind.

Mehr Informationen über Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft

Landwirtschaftliche ForschungIn der Reportage Die Zukunft des Blumenzwiebelanbaus erzählen Beteiligte von Fieldlab Bol, wie sie in diesem Projekt an nachhaltigen Anbaumethoden arbeiten.

Siehe auch:
Digital Farming, Teil 2 Datenverarbeitung
Digital Farming, Teil 3 teilflächenspezifisch anwenden
Digital Farming, Teil 4 erreichte Ergebnisse
Klimafreundlich wirtschaften mit eTrac und Silphie

Häufig gestellte Fragen

Dies ist eine kurze Zusammenfassung des Films. Die ganze Geschichte sehen Sie im Video oben.

Was ist Smart Farming?
Smart Farming ist der Sammelbegriff für Landwirtschaft mit Hilfe von Daten und Technik. In diesem Film heißt es Digital Farming, und es geht um Präzisionslandwirtschaft im Freilandanbau. Digitale Präzisionstechnik kartiert den Boden im Detail, sodass er teilflächenspezifisch bearbeitet werden kann. Feldspritzen erhalten Kameras und Sensoren, und aus Fotos und Sensordaten entstehen Algorithmen, die die Feldspritze steuern. Ziel ist, mit weniger Mitteln auszukommen, ohne dass die Kultur darunter leidet.
Was bedeutet Digitalisierung in der Landwirtschaft?
Dass sich die Arbeit vom Blick auf das Feld zum Blick auf die Daten verlagert. Ein Berater erzählt im Film, die ältere Generation habe früher kaum mit Computern zu tun gehabt und keine Satellitenbilder gekannt, während er selbst heute viel damit arbeite. Vom Büro aus sieht er, wie der Boden auf einer weit entfernten Fläche variiert. Das bedeutet auch mehr Vorbereitung, denn Bodenuntersuchung und Applikationskarten müssen vorliegen, bevor die nächste Saison beginnt.
Für welche Kulturen ist Präzisionslandwirtschaft gedacht?
Die Technik ist vor allem für Freilandkulturen gedacht, also für Ackerbaukulturen wie Kartoffeln, Zwiebeln, Getreide und Rüben, für Blumenzwiebeln wie Lilien, Tulpen und Narzissen und für Freilandgemüse wie Rosenkohl, Brokkoli, Blumenkohl und Salat.
Was bringt Präzisionslandwirtschaft, und warum ist sie nötig?
Die Gesellschaft verlangt weniger Pflanzenschutzmittel und Mineraldünger, und das Präzisionsspritzen ist einer der Wege dorthin. Wer die Betriebsmittel optimal einsetzt und nicht überdosiert, produziert besser, gleichmäßiger und gesünder.
Warum ist der Boden innerhalb einer Fläche nicht überall gleich?
Eine Fläche, die von oben einheitlich aussieht, kann sich im Untergrund stark unterscheiden, in der Bodenart, im Gehalt an organischer Substanz und im Wasserhaltevermögen. Entstanden sind diese Unterschiede oft dadurch, wie die Landschaft geformt wurde, oder durch frühere Gräben und Flächengrenzen. Der Film zeigt, wie groß die Variation innerhalb einer einzigen Fläche ist, und genau deshalb lohnt sich eine teilflächenspezifische Dosierung.
Wo kann ich den ganzen Film sehen?
Diese Fragen und Antworten sind eine kurze Zusammenfassung. Den vollständigen Film „Digital Farming und seine Herausforderungen“ mit allen Erkenntnissen, Beispielen und Hintergründen sehen Sie unter https://www.bc1.eu/de/digital-farming-die-herausforderung/