Zum Inhalt springen
Donnerstag, 10. September 2026 in
BC1 Business Channel One
The memory of the futureSharing innovation knowledge through authentic stories

Verlust der Artenvielfalt in der Stadt

Diese Seite wurde maschinell aus dem Niederländischen übersetzt.

🎬 Multilingual subtitles
✍️ Von: Team BC1.NL

Die Artenvielfalt nimmt auch direkt um uns herum ab, nicht nur im Amazonasgebiet

Die Artenvielfalt, also die Vielfalt des Lebens, wird stetig geringer. Immer öfter werden wir davor gewarnt. Was genau ist dieser Verlust an Artenvielfalt, und wo findet er statt? Auf der Suche nach Antworten sind wir mit Ton Eggenhuizen losgezogen, Stadtökologe in Almere. Denn auch in der Stadt geht Artenvielfalt verloren.

Alles Grün in der Stadt bildet zusammen ein einziges Ökosystem

Der Gemeinderat von Almere hat die „Visie Ecologie“ angenommen. Laut Ton ist deren Ziel, „die reiche Natur in der Stadt bekannt zu machen, in der Hoffnung, dass alle auch einen Beitrag dazu leisten. Die Visie Ecologie geht von den drei V aus, dem VVV: dem V für Verbinden, dem V für Verbinden und dem V für Verbinden. Dabei wollen wir Naturgebiete untereinander verbinden, aber auch Menschen mit der Natur verbinden. Das ist vielleicht sogar das Allerwichtigste. Verbinde den Menschen mit der Natur und verbinde auch den von Natur aus vorhandenen Zusammenhang mit deinen Pflanzen. Letzteres ist etwas schwieriger, aber im Grunde sagen wir damit, dass wir nicht zu viel Natur machen wollen. Wir wollen die Chancen nutzen, die der Boden, das Klima und das Wassersystem bieten, um ein ökologisches System zu schaffen. Also nicht zu viel machen, sondern einfach die Chancen nutzen, die das System uns gibt.“

Ein Igel kann nicht von einem Garten leben, Gärten müssen also aneinander anschließen

Beatrixpark AlmereTon spricht darüber, wie wichtig es ist, Naturgebiete miteinander zu verbinden. Damit meint er nicht nur Parks und Grünstreifen der Kommune, sondern auch die Gärten der Bewohner. „Wenn du deinen Garten zum Beispiel igelfreundlich machst und deine Nachbarn haben einen harten Zaun mit so einer Betonkante an der Unterseite, dann kann dieser Igel nirgendwohin. Dann kannst du zwar einen wunderschönen igelfreundlichen Garten anlegen, aber dieser Igel braucht viel mehr Gärten, von einem Garten allein kann er nicht leben.“

Mehr Bäume in der Stadt helfen, aber nur, wenn Kommune und Bewohner es aufeinander abstimmen

Natur in der StadtWenn wir zu Hause oder im Betrieb mehr Pflanzen in den Garten setzen und die Kommune mehr Bäume pflanzt, reicht das dann, oder ist mehr nötig? Ton hält das für wichtige Schritte. Er weist aber darauf hin, dass man es auch dann am besten aufeinander abstimmt.

Langfristig ist Grün gerade kosteneffizient, nur sind Budgets auf vier oder fünf Jahre angelegt

Bäume mit WasserreisernNein, sagt Ton, das habe vor allem auch mit dem Zeithorizont zu tun. Kurzfristig könne es vielleicht teuer sein, langfristig sei es aber gerade sehr kosteneffizient, es bringe Geld ein. Nur säßen wir mit unseren Budgets oft in einem sehr kurzen Zeitrahmen. Ein Beispiel seien Grün und das Spielen im Freien. Kinder, die draußen spielen, seien gesünder. Weniger Probleme mit Fettleibigkeit. Fettleibigkeit führe später, wenn diese Kinder 50 Jahre alt seien, zu Herzproblemen. Aber ja, das sei erst in 50 Jahren, während wir es jetzt mit Budgets zu tun hätten, die oft nur für ein oder vier oder fünf Jahre gelten. Die vermiedenen Gesundheitskosten dagegen erstreckten sich über einen viel längeren Zeitraum. Wir müssten also auch lernen, über viel längere Zeiträume zu schauen, da müssten wir wirklich noch einen ganzen Wandel bewirken.

Wollen Sie wissen, was Ton dazu noch alles zu erzählen hat? Dann sehen Sie sich das Video an.

Siehe auch:Kastanienminiermotte in einem Blatt
Naturlandwirtschaft ist besser für die Artenvielfalt
Ohne Kreislaufwirtschaft keine dauerhafte Rentabilität

 

Häufig gestellte Fragen

Dies ist eine kurze Zusammenfassung des Films. Die ganze Geschichte sehen Sie im Video oben.

Wie helfen Bäume gegen Hitzestress in der Stadt?
Pflanzen saugen Wasser aus dem Boden und verdunsten es, und beim Verdunsten kühlen sie ab, sodass Bäume und Sträucher wie eine natürliche Klimaanlage wirken. Ein Baum ist dadurch etwa zehn Mal so wirksam wie ein Sonnenschirm; unter einem Baum ist es viel kühler, selbst wenn noch Sonne hindurchscheint. Gepflasterte Gärten mit schwarzen Platten halten die Wärme dagegen fest und geben sie nachts wieder ab.
Warum haben so viele Bäume dieselbe Krankheit?
Weil in den siebziger, achtziger und neunziger Jahren überall dieselbe Art gepflanzt wurde. Kommt dann eine Krankheit auf, erwischt es alle. Im Film ist das an Eschen mit Wasserreisern zu sehen, an Zweigen also, die kerzengerade nach oben stehen, ein Zeichen dafür, dass der Saftstrom im Baum durch einen Pilz unterbrochen ist. Zwischen die kranken Eschen werden jetzt Buchen gesetzt, denn der Rest geht auf Dauer auch ein.
Was bringt es, Platten aus dem Garten zu holen?
Platten, und vor allem schwarze Platten, halten tagsüber viel Wärme fest und geben sie nachts wieder ab. Außerdem bleibt Wasser darauf stehen und kann nicht abfließen. Pflanzen machen es umgekehrt, sie saugen Wasser aus dem Boden auf und verdunsten es, und damit kühlen sie ab. Das ist die natürliche Klimaanlage, die in einem gepflasterten Garten fehlt.
Was ist die Kastanienminiermotte?
Ein kleiner Falter, dessen Raupe im Blatt einer Kastanie lebt. Die schwarzen Flecken im Blatt sind die Ausscheidungen dieser Raupe. Wo das Blatt angefressen ist, lebt es nicht mehr, die Menge an lebendem Blatt nimmt also ab. Ein Fleckchen ist keine Katastrophe, aber ein Baum, der voll davon ist, hat kaum noch Widerstandskraft. Eine gesunde Pflanze bildet nämlich Stoffe, um Fraß abzuwehren; verliert sie ihre Widerstandskraft, dann bekommen diese Insekten die Oberhand.
Wo kann ich den ganzen Film sehen?
Diese Fragen und Antworten sind eine kurze Zusammenfassung. Den vollständigen Film „Verlust der Artenvielfalt in der Stadt“ mit allen Erkenntnissen, Beispielen und Hintergründen sehen Sie unter https://www.bc1.eu/de/artenvielfalt-in-der-stadt/